Lauftreff TV Ottweiler

3. RAG Hartfüßler Trail PDF Drucken E-Mail


Aus Ottweiler waren 6 Teilnehmer angetreten. Renate Wanninger und ihr Mann, welche ich leider beim Lauf selbst nicht erlebt habe, mir aber von Achim erzählen ließ den 14 km-Trail hätten sie so schön gefunden dass sie im Anschluss gestrahlt hätten „wie die Batscheimer“. Was aber nicht weiter ungewöhnlich ist, denn Renate strahlt ja eigentlich immer. Mindestens wie ein Batscheimer!

Achim und Alex bewältigten zusammen den 30km-Trail mit respektablen 924 Höhenmetern, wobei Alex leider nicht ohne Blessuren blieb, da er sich den Knöchel verstauchte, aber die Halden hoch und trotzdem bis ins  Ziel, das musste wohl sein! Gute Besserung, Alex! Leg die Füße hoch und trink Bier auf die Leistung!

Carsten Buschlinger und ich vertraten die Riege der „Ganz Verrückten“ mit dem 58km-Trail , und das mit viel Spaß und Abenteuer. Und viel Höhen. Wir zwei waren dann auch die einzigen, die das traditionell absolut üble Wetter in Verbindung mit wunderbar glitschigen Lehmpfaden doch noch auf den letzten 10 km erleben durften. Genial! Hagelsturm auf der Halde Grühlingstraße. Der dort positionierte Kontrollmann (der mittels Foto dokumentierte, dass auch jeder Läufer die Halde wirklich erklamm) musste sich am Gipfelkreuz festhalten und mich hat es fast von der Halde geweht…was  aber dann den Rückweg bergab enorm beschleunigte.

Wasser von unten gab es obendrein auch noch genug, denn eine ehemals existente  Brücke über den Fischbach bei km 47 fehlte. Durch musste man aber trotzdem, wenn man ins Ziel wollte.

Carsten und ich kamen gleichzeitig an der Furt an und packten in Windeseile Müllsäcke aus, in welche wir unsere wunderschönen Läuferbeine  samt Schuhwerk oberschenkelhoch hüllten und dann gemeinsam die Fluten bezwangen, sehr zur Freude der am anderen Ufer positionierten Fotografen. Unmittelbar nach uns erschien ein Recke, welcher offensichtlich nicht mitbekommen hatte dass dort KEINE Brücke ist und wie ein aufgeschrecktes Huhn ratlos am Ufer entlang lief. Böswillig überließen wir den armen Kerl seinem Schicksal (ob er wohl noch lebt???) , denn 2 Kilometer weiter wartete schon die letzte Verpflegungsstelle auf uns, an der es Gerüchten zufolge Schwenker und Bier geben sollte……

Nach etwas über 7 Stunden waren wir im Ziel, Carsten mit einer super Zeit für den ersten „fast-60er“ mit nur wenigen  langen Trainingsläufen vorher. Ganz so viel gestrahlt wie die Renate hat er nicht im Ziel, aber nur fast. Und der Satz „im nächsten Jahr wird vorher an den Bergehalden trainiert!“, der zeigt ja auch dass er schon zum Wiederholungstäter mutiert.

Schön jedenfalls ist der Lauf, top organisiert, die Strecke wirklich traumhaft, mit vielen verschlungenen Pfaden oder fantastischen Aussichten über das ganze Saarland.  Es lohnt sich! Egal ob man die 14, die 30 oder die 58 durchläuft.

Also im nächsten Jahr: Mehr davon!

Lisa

 

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